Sieben Kurzgeschichten
Boris
Sieben Kurzgeschichten
Friederike Trudzinski
64 Seiten
ISBN 3-9808788-4-8
ISBN 978-3-9808788-4-5
Minimal Trash Art 2006
"Von dieser jungen Dame werden wir in den nächsten Jahren noch allerhand lesen. Da gehen wir jede Wette ein," prognostizierte Die Welt.
Wette gewonnen! Mit "Boris" legt Friederike Trudzinski nun ihr Debüt vor. "Boris" - das sind sieben Kurzgeschichten, die von der ersten Liebe, dem ersten Sex und den Schwierigkeiten, die Jugendliche miteinander und mit ihren "heilen" Familien haben, erzählen. Klar und eingängig schildert die Münchner Autorin die Gedankenwelt und Erlebnisse der jungen Protagonisten. Zwischen kühler Beobachtung und sanfter Poesie entdeckt die Friederike Trudzinski verborgene Wahrheiten an Orten, wo sie die Wenigsten vermutet hätten. Beim Besuch bei der Oma, im Sommerurlaub oder auf einem Rockkonzert.
PRESSESTIMMEN:
Zu "Boris":
Intro:
"Die sieben Kurzgeschichten verschwenden kein Wort. ... Die alltäglichen Betrachtungen mit dem beinahe naiven Sprach-Duktus wirken in ihrer Schlichtheit auf den ersten Blick banal – bis deutlich wird, was sich darunter alles an Reflexion, fies-genauen Beobachtungen und Abgründen versteckt."
musikexpress:
"Ein kleines großes Büchlein mit großen kleinen Geschichten (...). Obwohl die Geschichten kurz sind, spannt sich ihr Bogen beim Erinnern weiter, als man liest. Das liegt auch an der Sprache, diesem erstaunlich souveränen, schwebenden und zugleich handfesten Ton, der unmittelbar direkt wirkt, als erzählte da jemand einfach so, hinter dem aber ein gehöriges Maß an Begabung, Feinsinn und Geschick im Umgang mit beidem steckt. (...) Mehr bitte bald."
Loop:
"Nebenbei gelingen ihr ganz wunderbare Beobachtungen über kaputte Familien und das Erwachsenwerden überhaupt. (...) Klasse."
Prinz:
"Diese sieben kleinen Geschichten sind große Klasse. Friederike Trudzinski muss keine verschwurbelten Wortspielereien erfinden, ihre Gedanken allein sind schon so charmant kraus, dass man sich freut und wundert. Wenn sie zart über die große Liebe schreibt oder sich für Menschen, die sie nicht mag, seltsame Verbannungsorte ausdenke, dann ist das versponnen, zärtlich, manchmal mädchenhaft zickig. Jede Erzählung klingt wie der Anfang eines großen Romans"
Bayerischer Rundfunk:
"Aus der Perspektive der Zweiflerin, der Melancholikerin, der beleidigten Leberwurst erzählt Trudzinski Geschichten von jungen Mädchen und sehr jungen Frauen. Aber trotzdem ist ihr Erzählband von jammernder Pubertätsliteratur so weit entfernt wie ihr Gespür für Charaktere, Stimmungen und Plots von selbsttherapeutischen Tagebucheintragungen. (...) sehr witzig und selbstironisch." Der gesamte Bericht: www.br-online.de.
Süddeutsche Zeitung:
Abdruck der Geschichte "Frauke"
Freitag:
Abdruck der Geschichte "Marcia"
kreuzer Leipzig:
"Mal wieder ist die (ganz) junge Literaturszene zu Gast: Finn-Ole Heinrich ("Die Taschen voll Wasser") und die Münchener Poetry-Slam-Prinzessin Friederike Trudzinski ("Boris") schauen auf ihrer Lesetour im Ilses Erika vorbei."
Tagesspiegel:
"Die Kinder der 68er Generation sind erwachsen geworden und hinterfragen die, die alles hinterfragen wollten. Friederike Trudzinski, Jahrgang 1982, beschreibt den Konflikt zwischen yogagestählter, grünteegespülter Mutter und entnervter Tochter."
Ankündigung Deutsches Schauspielhaus Hamburg (Lesung MachtClub):
"Friederike Trudzinski, ehemals Märchenpopprinzessin, heute Klassensprecherin der Hamburger Schule, liest aus ihrem wunderbaren Debut 'Boris'; Geschichten wie Urlaub in einem metaphysischen Locarno."
Zu Friederike Trudzinski:
Hamburger Morgenpost (2001):
"Ein wahres Honigschlecken war der Auftritt von Friederike Trudzinski. Die 18-jährige angehende Prinzessin der Popliteratur las geradezu lolitahaft ihre kleinen peppigen Geschichtchen über das Gefühl, das fünfte Rad am Wagen zu sein und Küssen als Notlösung in Gesprächspausen."
taz (2001):
"... eine unaufgeregte und klare Erzählweise, und ihre Geschichten sind als solche erkennbar: Es sind Momentaufnahmen mit Atmosphäre, die mitten in den Alltag zielen."
Die Welt (2001):
"Die junge Hamburger Autorin Friederike Trudzinski las. Was sie von Zungenküssen, nächtlichen Besuchen an Tankstellen und dem Fensterlotto zu berichten wusste, hatte wirklich Format. Von dieser jungen Dame werden wir in den nächsten Jahren noch allerhand lesen. Da gehen wir jede Wette ein."
Die Welt (2003):
"Friederike Trudzinski etwa hatte bei der Macht* - wie Eingeweihte sie bald nannten - ihren ersten großen Auftritt, schlotterte dabei vor Aufregung und bewies dennoch ihr großes Erzähltalent." [ * MachtClub, Hamburger Lesebühne ]
